Spannende Infos über Elektroautos
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Selbst wenn einige Online-Dienste oder auch Skeptiker in in letzter Zeit des öfteren behaupten, der Hype um die Elektroautos würde nachlassen – so finde ich es doch sehr erfreulich, dass bereits einige Elektroautos begehrte Preise abgeräumt hat. Man denke hierbei an den Opel Ampera, den Chevrolet Volt, Renault Kangoo Z.E., oder den Nissan Leaf, die sich alle erfolgreich gegen ihre Benzin-Vorfahren durchsetzen konnten.

Erst kürzlich erhielt der Mitsubishi i-MiEV 2 Prämierungen: Mit Platz eins für den in Amerika als „Mitsubishi i“ vertriebenen Stromflitzer zeichnet der „American Council for an Energy-Efficient Economy“ (ACEEE) den Mitsubishi aus. Der kanadische Umweltminister, Joe Oliver, hat das e-Car als „energieeffizientestes“ Elektroauto Kanadas im Kleinwagen-Segment ausgezeichnet. Und jetzt gibt es ihn für ein Jahr zu gewinnen - im Rahmen des ersten eCar Award, veranstaltet von Auto Bild u. auto TEST. Foto: Mitsubushi Deutschland

Nun gibt es einen weiteren, neuen Preis, den eCar Award 2012. Sind es meistens Journalisten aus der ganzen Welt, die die begehrten Auszeichnungen bestimmen, so sind hier alle, die gerne mitmachen möchten, auch stimmberechtigt. Auto Bild und auto TEST vergeben gemeinsam zum ersten Mal eine Trophäe für das schönste und beste Elektroauto bzw. Plug-in-Hybrid. Ausgezeichnet wird bei dem eCar Award in 4 verschiedenen Kategorien: (weiterlesen …)

Die Elektroautos ließen sich trotz winterlichsten Wetterbedingungen laut Thomas Raffeiner am Arlberg problemlos aufladen. Foto: Electrodrive Europe

Dass bei kühlem Wetter und vor allem im Winter bei Elektroautos die Reichweite leider zurück geht, ist ja mittlerweile bekannt. Aber es gibt sicherlich auch Skeptiker, die behaupten, Elektroautos sind für den Winter gänzlich ungeeignet. Dass dies nicht der Fall ist und dass selbst bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt sowohl die E-Autos als auch die Ladestationen im Freien einwandfrei funktionierten, zeigt dieser Fall.

Bei minus 15 Grad am Arlberg in Österreich hat TMH-Firmengründer und E-Mobility-Pionier Thomas Raffeiner Ladeinfrastruktur und E-Auto dem winterlichen Härtetest ausgesetzt. Mit Erfolg! Der iMiev von ElectroDrive Europe lädt sicher und rollt durch die winterliche Bergregion, während andere Autos im Schneegestöber stecken blieben. (weiterlesen …)

Wenn ich auch von dem E-Testtag sehr begeistert war, so gibt es aus meiner Sicht doch auch einige Sachen beim iMiEV zu bemängeln – aber so ist das eben: Nobody is perfect! :-)

- Nachteile vom iMiEV:

Der Innenraum und das Cockpit des iMiEV sind zweckmäßig und übersichtlich. Ein bisschen mehr Pepp und Weich- statt Hartplastik würde dem iMiEV sicher auch gut stehen.

- Der digitale Tachometer gefällt mir persönlich nicht so besonders, da man mit einem analogen Instrument einfach einen besseren Überblick hat.

- Die Messinstrumente und Anzeigen könnten generell umfassender und auch etwas ansprechender gestaltet sein. Da legt z.B. der Nissan Leaf die Latte viel höher.

- Die Restweite ist nach anderen Erfahrungsberichten sehr ungenau. Leider gibt es auch keine Schnittstellen mit iphone & Co.

- Hochwertigere Materialien wären im Innenraum wünschenswert. Das Armaturenbrett ist aus einfachen Hartplastik, wie man es eigentlich von Lieferwagen gewohnt ist bzw. ich von meinem VW Caddy. :-(

- Das Gepiepse, wenn die Tür offen steht nervt. Ich bin jemand, der sich anschnallt, aber warum muss auch hier gepiepst werden?

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Der begeisterte Tester Volker Adamietz im iMiEV von ElectroDrive Salzburg

Wie im ersten Teil meines Tests erwähnt, war ich vom iMiEV sehr begeistert, aber jetzt möchte ich mich etwas mehr den Fakten und vor allem den Vor- und Nachteilen dieses intelligenten Elektro-Vehikels zuwenden.

Technische Daten: Mitsubishi iMiEV

Länge: 3.475 mm
Leergewicht: 1.110 kg
Höchst zulässiges Gesamtgewicht: 1.450 kg
Sitzplätze: 4

Reichweite nach NEDC: 150 km (leider nur ein theoretischer Wert, der in der Praxis wohl nie erreicht wird)
Höchstgeschwindigkeit: 130 km/h
Beschleunigung: 15,9 sec. von 0 auf 100 km/h (klingt nicht allzu beeindruckend, aber gerade im Stadtverkehr gehört man sicher zu den flottesten Verkehrsteilnehmern)
Wendekreis: 4,5 m (sehr wendig, ideal zum Einparken in der Stadt)

Antrieb: Hinterradantrieb mit Heckmotor (Permanentmagnetischer Synchronmotor)
Leistung: 49 kW (das sind 67 PS, aber brauchen wir die Einheit PS wirklich bis in alle Ewigkeit? :-)
Batterie: Lithium-Ionen, 330 V, 16 kWh (schade, es dürfte ein “bisserl” mehr sein)
Drehmoment: 180 Nm (0 – 2.000 UpM)
Heimladesystem: mit 230 V bei 16 A ca. 6 Std.
Schnellladesystem: mit dreiphasigem 50 kW Drehstromanschluss ca. 30 Min. (80 %), aber wo gibt es solche Ladestationen? Derzeit ist mir eine in Wien und eine in Bayern bekannt. :-(
Ausstattung: 5 Türen, 4 elektrische Fensterheber, Klimaanlage, Multifunktionsanzeige, Sitzheizung bei Fahrerseite, elektr. verstellbare Spiegel, ABS, 6 Airbags, …

+ Vorteile vom iMiEV:

+ beeindruckend, wie leise man durch die Stadt rollt, am Anfang etwas ungewohnt, aber einfach nur herrlich, beim kräftigen Tritt ins Strompedal hört man ein ebenfalls leises aber futuristisch anmutendes Surren – “warum knattern und nageln eigentlich alle anderen Autos so durch die Stadt?”

+ umweltfreundlich, kein CO2 und überhaupt keine Abgase (natürlich immer vorausgesetzt man bezieht auch Ökostrom, aber davon gehe ich eigentlich als Elektroauto-Befürworter aus)

+ das perfekte Stadtauto, Reichweite ist dafür ausreichend

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Sehr gerne habe ich heute mein, wenn auch "etwas größeres" Benzinauto gegen den kleinen Elektro-Flitzer iMiEV getauscht. Foto: www.picup.at

iMiEV-Test Teil 1 – mit Video:

Eigentlich war ja mein Plan, mit dem iMiEV von Salzburg über Mondsee zum Attersee zu fahren, da wo ich eben zu Hause bin. Geschafft hätte er die ca. 50 km hin und zurück wahrscheinlich schon, doch dann kam alles anders:

8.00 Uhr:
Bei Electrodrive Salzburg musste ich noch ein paar Formalitäten ausfüllen und mein Führerschein wurde kopiert. Dann wäre es eigentlich schon so weit gewesen, dass ich mich das erste Mal mit einem Mitsubishi iMiEV auf Salzburgs Straßen wagen könnte. Doch es war noch ein kurzes Treffen mit dem Pressesprecher von Electrodrive Salzburg Mag. Bauer geplant. Über dieses Treffen war ich sehr froh, da wir uns fast eine Stunde über Elektroautos in Salzburg, Österreich und der Welt unterhalten haben und ich viel Interessantes erfahren konnte. Welche Chancen er der Elektromobilität zukünftig einräumt und wie sich auch die Infrastruktur der Ladestationen weiterentwickeln könnte, möchte ich demnächst in einem weiteren Artikel hier auf www.elektroauto-infos.com veröffentlichen. Persönlich gefreut hat mich, dass ich der erste – nennen wir es mal e-Blogger (“e” für “electric mobility” oder auch “Elektroautos”) bin, der Electrodrive-Salzburg diesbezüglich kontaktiert.

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