Spannende Infos über Elektroautos
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Welch erfreuliche Überraschung: In Salzburg Stadt (gehört zu den Elektromobilitäts-Modellregionen Österreich) wird es Österreichs erstes Carsharing geben, welches zu 100 % auf Elektroautos setzen wird. Erst kürzlich ist die Pressemeldung heraus gekommen und – man höre und staune – ab 1. März soll dies bereits verfügbar sein.

Bis 2016 sind dann insgesamt rund 40 Stationen zum Ausleihen in der Stadt Salzburg geplant. Möglich wird dieses Projekt durch eine Kooperation von REWE International AG und Salzburg AG.

Lässt man beim "E-Mobil" die Buchstaben "o" und "b" weg, ergibt sich EMIL, das erste österreichische Carsharing-Modell, welches bereits in wenigen Tage in der Stadt Salzburg verfügbar sein wird. Foto: EMIL GmbH

Das Handelsunternehmen REWE International AG (BILLA, MERKUR, PENNY, BIPA, ADEG) gründete dafür mit dem Energieversorger Salzburg AG das Tochterunternehmen EMIL. Zu Beginn sind fünf Ausleihstationen mit 10 Elektroautos in Betrieb, bis 2016 werden es 40 Stationen in der Stadt Salzburg sein.

„Carsharing mit Elektroautos ist ökologisch doppelt sinnvoll: Zum einen sind weniger Autos unterwegs, zum anderen werden diese mit Ökostrom angetrieben“, sagt August Hirschbichler, Vorstandssprecher der Salzburg AG. Experten sehen Carsharing in Städten als große Chance für eine Entlastung des Verkehrs: So ersetzt ein Carsharing-Auto bis zu acht Privat-PKW (vgl. VCÖ, 2011*). (weiterlesen …)

Bei Testfahrten mit 60 japanischen Journalisten auf der nordjapanischen Insel Hokkaido erwies sich der Nissan LEAF als voll wintertauglich. Foto: Nissan Österreich

Jetzt ist es auch in Österreich so weit. Der zu 100 Prozent elektrisch angetriebenen Nissan LEAF feiert auch hierzulande (gleichzeitig mit Deutschland) seinen Verkaufsstart Ende Februar. Die Auslieferungen sollen dann Anfang April erfolgen.

Der Nissan LEAF eignet sich als erstes Großserien-Elektroauto ideal für die Familie. Zum Preis von € 37.490,- (exkl. Förderungen) erhalten die österreichischen Kunden nicht nur ein vollwertiges und praktisches, sondern auch ein sehr sicheres Auto, versehen mit großzügigen Garantiezusagen (Akku bis 5 Jahre oder 100.000 km). Um das bequeme und sichere Laden des Nissan LEAF zu gewährleisten, bieten Nissan und der Mobilitätsdienstleister „The Mobility House” über Electrodrive Europe den österreichischen Käufern optional ein Energiepaket an, das Ladestation, Installationscheck und ein Ökostrom-Zertifikat beinhaltet. (weiterlesen …)

Die Elektroautos ließen sich trotz winterlichsten Wetterbedingungen laut Thomas Raffeiner am Arlberg problemlos aufladen. Foto: Electrodrive Europe

Dass bei kühlem Wetter und vor allem im Winter bei Elektroautos die Reichweite leider zurück geht, ist ja mittlerweile bekannt. Aber es gibt sicherlich auch Skeptiker, die behaupten, Elektroautos sind für den Winter gänzlich ungeeignet. Dass dies nicht der Fall ist und dass selbst bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt sowohl die E-Autos als auch die Ladestationen im Freien einwandfrei funktionierten, zeigt dieser Fall.

Bei minus 15 Grad am Arlberg in Österreich hat TMH-Firmengründer und E-Mobility-Pionier Thomas Raffeiner Ladeinfrastruktur und E-Auto dem winterlichen Härtetest ausgesetzt. Mit Erfolg! Der iMiev von ElectroDrive Europe lädt sicher und rollt durch die winterliche Bergregion, während andere Autos im Schneegestöber stecken blieben. (weiterlesen …)

Arbeiten künftig zusammen in Sachen Elektromobilität: Marcus Fendt (Geschäftsführer The Mobility House Austria GmbH, links) und Guillaume de Vulpian (Generaldirektor von Renault Österreich). Foto: Renault Österreich

Renault Österreich und der österreichische Anbieter für Lösungen zur Elektromobilität „The Mobility House (TMH)“ haben ein neues Abkommen zur Förderung der emissionsfreien Mobilität in Österreich geschlossen.

Mit Marktstart der ersten beiden von insgesamt vier Renault Elektromodellen ab 2012 bieten die Partner ihren Kunden ein attraktives Dienstleistungsspektrum rund um die batteriebetriebenen Fahrzeuge an. Alle Leistungen des Elektromobilitätspakets sind im Renault Händlernetz im komfortablen „One Stop Shopping“ erhältlich. Die Kunden erwerben das E-Auto ohne Batterie und schließen darüber hinaus einen Mietvertrag für das Speichermodul ab. Dadurch entfallen für die Kunden die Entsorgung und der Austausch ausgedienter oder defekter Batteriezellen. (weiterlesen …)

Der begeisterte Tester Volker Adamietz im iMiEV von ElectroDrive Salzburg

Wie im ersten Teil meines Tests erwähnt, war ich vom iMiEV sehr begeistert, aber jetzt möchte ich mich etwas mehr den Fakten und vor allem den Vor- und Nachteilen dieses intelligenten Elektro-Vehikels zuwenden.

Technische Daten: Mitsubishi iMiEV

Länge: 3.475 mm
Leergewicht: 1.110 kg
Höchst zulässiges Gesamtgewicht: 1.450 kg
Sitzplätze: 4

Reichweite nach NEDC: 150 km (leider nur ein theoretischer Wert, der in der Praxis wohl nie erreicht wird)
Höchstgeschwindigkeit: 130 km/h
Beschleunigung: 15,9 sec. von 0 auf 100 km/h (klingt nicht allzu beeindruckend, aber gerade im Stadtverkehr gehört man sicher zu den flottesten Verkehrsteilnehmern)
Wendekreis: 4,5 m (sehr wendig, ideal zum Einparken in der Stadt)

Antrieb: Hinterradantrieb mit Heckmotor (Permanentmagnetischer Synchronmotor)
Leistung: 49 kW (das sind 67 PS, aber brauchen wir die Einheit PS wirklich bis in alle Ewigkeit? :-)
Batterie: Lithium-Ionen, 330 V, 16 kWh (schade, es dürfte ein “bisserl” mehr sein)
Drehmoment: 180 Nm (0 – 2.000 UpM)
Heimladesystem: mit 230 V bei 16 A ca. 6 Std.
Schnellladesystem: mit dreiphasigem 50 kW Drehstromanschluss ca. 30 Min. (80 %), aber wo gibt es solche Ladestationen? Derzeit ist mir eine in Wien und eine in Bayern bekannt. :-(
Ausstattung: 5 Türen, 4 elektrische Fensterheber, Klimaanlage, Multifunktionsanzeige, Sitzheizung bei Fahrerseite, elektr. verstellbare Spiegel, ABS, 6 Airbags, …

+ Vorteile vom iMiEV:

+ beeindruckend, wie leise man durch die Stadt rollt, am Anfang etwas ungewohnt, aber einfach nur herrlich, beim kräftigen Tritt ins Strompedal hört man ein ebenfalls leises aber futuristisch anmutendes Surren – “warum knattern und nageln eigentlich alle anderen Autos so durch die Stadt?”

+ umweltfreundlich, kein CO2 und überhaupt keine Abgase (natürlich immer vorausgesetzt man bezieht auch Ökostrom, aber davon gehe ich eigentlich als Elektroauto-Befürworter aus)

+ das perfekte Stadtauto, Reichweite ist dafür ausreichend

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